Ratenkredit

Die Banken machen es dem Verbraucher leicht. Sich Wünsche erfüllen zu können, auch wenn die notwendigen Bargeldreserven nicht vorhanden sind, ist bei Personen mit regelmäßigem Arbeitseinkommen überhaupt kein Problem.

Teilweise wird sehr offensiv damit geworben, dass ein Ratenkredit die Lösung aller Probleme sei. Aber wer sich dazu entschließt, sich bei einem Kreditinstitut Geld zu leihen, sollte sich im Vorfeld auch genau über die Konditionen eines Ratenkredites aufklären lassen.

Dabei sind natürlich der Zinssatz und die Laufzeit von hohem Interesse. Mit der Laufzeit kann man die monatliche Belastung für Rückzahlung individuell anpassen. Allerdings erhöht eine längere Laufzeit auch die Kosten, die man für das geliehene Geld zurückbezahlen muss. Bei der Beantragung von Ratenkrediten nehmen die Banken eine sogenannte Haushaltskostenberechnung vor. Dabei werden vom monatlich zur Verfügung stehenden Einkommen zunächst die Fixkosten für Miete, Energieunternehmen, Auto, Versicherungen und Ähnliches in Abzug gebracht.

Für die reinen Lebenshaltungskosten setzen die Banken Pauschalbeträge an, die abgestimmt sind auf die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Diese Pauschalbeträge sind nicht verhandelbar, auch wenn der Kunde glaubhaft machen kann, dass seine Lebenshaltungskosten deutlich niedriger liegen. Anhand des dann verbliebenen Einkommens wird ermittelt, ob der Kunde kreditfähig ist und in welcher Höhe die monatliche Belastung für die Rückzahlung des Ratenkredites möglich ist.

Wer sich dazu entschließt,  Ratenkredite aufzunehmen, sollte auf jeden Fall eine Restschuldversicherung abschließen. Verstirbt der Kreditnehmer noch während der Laufzeit, werden die Hinterbliebenen nicht mit der weiteren Rückzahlung belastet. Auch eine Absicherung gegen längerfristige Krankheiten oder Arbeitslosigkeit sollte in die Planung mit einbezogen werden.

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