Das Sokoto Noma Projekt der AWD – Stiftung
15. Februar 2012 – 08:12Die AWD – Stiftung Kinderhilfe leistet als Hauptaufgabe fördernde Unterstützung für notleidende Kinder. Jedoch werden auch zwei eigene Großprojekte mithilfe anderer Hilfsorganisationen betrieben. Eines davon ist das Sokoto Noma Projekt, das unter www.awd-stiftung-kinderhilfe.de vorgestellt wird. Doch was genau ist das?
Hilfe für die Noma Kinder in Afrika
Noma ist die Bezeichnung schwerer Gesichtsdefekte, die durch bakterielle Infektionen hervorgerufen werden. Die Kinder in den Entwicklungsländern, die durch die Lebensumstände bedingt nur ein schwaches Abwehrsystem haben, sind zumeist davon betroffen. Mittels Antibiotika können diese Mischinfektionen behandelt werden. Doch es fehlt nicht nur an Medikamenten, auch Aufklärungsarbeit muss geleistet werden.
Betroffene Kinder bekommen durch die 1995 ins Leben gerufene Sokoto – Initiative die Unterstützung und Hilfe, die sie brauchen. Gegenwärtig ist dieses Projekt das größte der AWD – Stiftung Kinderhilfe. Der wichtigste Bestandteil dessen ist die chirurgische Rehabilitation der betroffenen Kinder. Realisiert wurde das Projekt mithilfe anderer Hilfsorganisationen, die sich auf Noma spezialisiert haben. Viele Ärzte und das medizinische Personal arbeiten ehrenamtlich für dieses Projekt, dass ohne diese Unterstützung kaum möglich wäre. Näheres kann unter www.awd-stiftung-kinderhilfe.de eingesehen werden.
Neue Chancen für die betroffenen Kinder
Die plastisch-chirurgische Behandlung von Noma wird als große Herausforderung betrachtet. Daher ist die freiwillige Teilnahme erfahrener Chirurgen, Anästhesisten und OP-Schwestern an den gemeinsamen Missionen ein Hauptbestandteil des Noma-Projektes in Sokoto.
Zu den Aufgabenfeldern zählen jedoch nicht nur die Kinder mit einem durch Noma verursachten Gesichtsdefekt. Patienten mit angeborenen oder erworbenen Gesichtsmissbildungen wie Lippen-Kiefer- und Gaumenspalten benötigen ebenso Hilfe.
1997 wurde die Stiftung registriert, unterstützt und initialisiert Projekte sowie Forschungen, die langfristig zur Vorbeugung und Heilung von Noma beitragen sollen. Zu den Partnern des Projekts gehört als erster Partner die Dutch Norma Foundation, die sich auf Noma spezialisiert hat und den ersten Team Einsatz in Nigeria durchgeführt hatte. Hinzu kam Interplast, eine internationale Verbindung von Chirurgen und Anästhesisten. Im Jahr 2000 ist dann die britische Charity Organisation Facing Africa mit eingestiegen.
Informationen zum Projekt können auf der Stiftungsseite www.awd-stiftung-kinderhilfe.de bezogen werden.
